Anjin-Do

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Sonntag, 21. Dezember 2008

Eine schöne Zeit


Liebe Weggefährten und Dharmafreunde,


jedes Jahr um diese Zeit wird mir bewußt, was der Buddha mit Anicca, der Vergänglichkeit, zum Ausdruck brachte. Rückblickend sehen wir die Tage der Freude, der Anstrengung, der Enttäuschungen und vielleicht auch des Glücks. Und doch - es ist vorüber - was immer es auch war. Gerade jetzt, wo die Tage kürzer sind und uns die warme Sommersonne nicht mehr lockt und die Ablenkungen etwas weniger geworden sind, tun sich Momente der Stille auf. Momente der Reflektion und des Innehaltens und so manch einem wird dabei ganz anders. Was habe ich erreicht? War so vieles wirklich nötig? Warum war es so und nicht ganz anders? Fragen, die sich viele Menschen in dieser Zeit stellen und die gerade in der christlich geprägten Kultur immer wieder ein Anlass zur Suche nach einem Halt und nach Hoffnung sind.
Und wir Buddhisten?
Das Gesetz von Ursache und Wirkung erübrigt, wenn richtig betrachtet, diese Fragen und verweist immer wieder auf uns selbst und auf das, was wir mit und für unser Leben tun. Ja, was wir für uns selbst und für andere tun! Erreicht haben wir, was es zu erreichen gab. Vieles war nötig, weil unser Karma reifte und nur deshalb war es so, wie es war und nicht anders. Gegen Ende diesen Jahres wünsche ich Allen eine Zeit des Innehaltens und der Reflektion, der Stille und der Ruhe, des Friedens und der Hoffnung, - auch Hoffnung auf das eigene Erkennen, dass was immer uns auch traf, nur wir selbst den Grundstein dazu legten .


Der Weg aus Samsara
-Namuamidabutsu-
Zuiken Inagaki Sensei


Ich wünsche allen Freunden eine friedliche Zeit und ein frohes neues Jahr 2009!

in Gassho

Euer Shaku Chisho



Yo no naka annon nare
Möge Frieden und Harmonie die ganze Welt durchdringen

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