Anjin-Do

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Montag, 4. Mai 2009

Dreißig Jahre Jikoji Antwerpen




Liebe Dharmafreunde,

heute möchte ich von einer schönen Besonderheit berichten, die am Wochenende in Antwerpen-Berchem stattfand. Der Shinbuddhistische Tempel Jikoji feierte sein dreißigjähriges Bestehen und das mit einem Programm der offenen Türe für eine ganze Woche. Am 06. Mai 1979 gründeten ein paar entschlossene Weggefährten unter der Leitung von Dr. Shitoku Peel die erste shinbuddhistische Andachtsstätte in Belgien. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums beschloss die Eko-Hausgemeinschaft ihr diesjähriges Frühlingstreffen gemeinsam mit den belgischen Weggefährten im Jikoji zu begehen. So reisten denn Buddhisten aus Belgien, Deutschland, Österreich und Rumänien in diese wunderschöne Stadt in Belgien und erlebten vom 01. bis zum 03.Mai eine Zeit der Spiritualität und Freundschaft. Thema des Frühlingstreffens war das Shozomatsu Wasan von Meister Shinran Shonin und die hierzu vorgetragenen Beiträge wurden mit großer Freude diskutiert und besprochen. Wie bei jedem Treffen mit Freunden, war es auch diesmal wieder eine Zeit des Wiedersehens, des Austausches und der Gemeinschaft.



Diesmal aber verlieht das liebevoll gestaltete Programm der belgischen Freunde eine ganz besondere Atmosphäre. Gleich am ersten Abend hatten alle das große Vergnügen an einer Vernissage teilzunehmen und den künstlerischen Gedichten unseres Dharmafreundes Marcus Camberllege zu lauschen. Seine buddhistischen Gedichte waren berühren und inspirierend zugleich. Hinzu kam die wirklich liebevolle Bewirtung der Jikojigemeinschaft, die diesen Abend für viele unvergessen machen wird. Auch die beiden folgenden Tage waren nicht weniger wunderbar.

Die begeisternde Einsatzbereitschaft der Mitglieder vor Ort war ansteckend und die Shinbuddhistische Spiritualität fast körperlich spürbar. Vorträge, Andachten und persönlicher Austausch über den Dharma machten dieses Wochenende zu etwas wirklich Besonderem. An dieser Stelle möchte ich daher der belgischen Sangha,vertreten durch Rev. Daisho Fons Martens und natürlich auch Prof. Rev. Takao Aoyama, Leiter des Eko-Hauses der japanischen Kultur, nochmals recht herzlich für diesen Event danken. Die Aktivitäten des Jikoji werden auch noch den Rest dieser Woche weitergehen und wir wünschen unseren Freunden hierzu alles Gute und viel Erfolg.

Namo Amida Butsu
in Gassho
Chisho Frank

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