Anjin-Do

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Mittwoch, 2. Juni 2010

Treffen der DBU (Deutsche Buddhistische Union) im Rigpa Zentrum in Berlin




Die DBU ist der Dachverband der Buddhisten in Deutschland.
Jodo Shinshu ist seit langer Zeit Mitglied der DBU.
Rev. Thomas Moser war die treibende Kraft für unseren Beitritt.
Er war auch lange Zeit unser Delegierter bei der DBU.
Vor zwei Jahren habe ich diese Aufgabe übernommen.

Die Mitgliedschaft in der DBU ist sozusagen ein Gütesiegel für die betreffende Gemeinschaft. Es ist gar nicht so leicht, Mitglied zu werden. Zuerst muss man einen Antrag stellen und sich dann auf der Mitgliederversammlung vorstellen. Wenn die Mitgliederversammlung der Aufnahme zustimmt, ist man erst einmal zwei Jahre Mitglied auf Probe, erst dann kann man stimmberechtigtes Vollmitglied werden.

Beim Wochenende im Rigpa Zentrum in Berlin fand die jährliche Mitgliederversammlung statt, bei der auch einige neue Gruppen um Aufnahme gebeten haben.

Es gab die Berichte des Vorstandes und des Kassierers, über den Kongress 2009 mit dem Dalai Lama wurde berichtet, einige Satzungsänderungen wurden beschlossen.

Und es gab eine Reihe interessanter Workshops zu den folgenden Themen:

„Anerkennung der DBU als Körperschaft des öffentlichen Rechts“
Damit wären die Buddhisten in Deutschland rechtlich den Kirchen fast oder ganz gleichgestellt.

„Dharma und Gesellschaft“, das Thema des DBU - Kongresses vom 15.-17. Oktober 2010 in Berlin

„Buddhistisches Unterrichtsmaterial – Schulbücher“

„Buddhismus aktuell“, die Zeitschrift der DBU

„Dharma und Umwelt – Ethik, Meditation und Weisheit für Umweltprobleme einsetzen“

„Frauen und Buddhismus“

„Pressearbeit – Stellungnahmen der DBU zu aktuellen Themen“

Ich habe am Workshop „Buddhismus aktuell“ teilgenommen.
Wir hatten dort einen lebhaften inspirierenden Austausch über unsere Wünsche und Vorstellungen für unsere Zeitschrift. Insgesamt wurde die Arbeit der Redaktion als sehr positiv eingeschätzt.

In den anderen Workshops gab es auch einen lebhaften Austausch. Ideen wurden ausgetauscht, Treffen und Aktionen geplant.

Wir haben auch gemeinsam meditiert, zusammen gegessen, uns mit den anderen Delegierten ausgetauscht und unser Zusammensein genossen.
Es ist schön zu wissen, wie viele aktive Buddhisten es inzwischen in Deutschland gibt. Bei aller Vielfalt der verschiedenen Traditionen kann man immer wieder den gemeinsamen Nenner spüren. Ich habe schon viel von Buddhisten anderer Traditionen gelernt. Das Gespräch mit andern Buddhisten und der Austausch über unsere unterschiedlichen Wege können uns unseren eigenen Weg deutlicher machen, wir können uns sozusagen im Spiegel der Anderen sehen.

Das Rigpa Zentrum ist sehr schön mit einem wunderschönen großen Saal, in dem eine riesige Buddhastatue steht und unzählige Bilder verschiedenster Buddhas hängen.

Die schöne Atmosphäre im Rigpa Zentrum hat sicher viel zum Gelingen des Wochenendes beigetragen.

In Gassho
Eure DBU Delegierte Ilona Evers

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