Anjin-Do

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Sonntag, 10. April 2011

Sieben Arten von Opfern


Liebe Dharmafreunde,

in seiner heutigen Sonntagsansprache im EKO-Ji Düsseldorf zitierte Prof. Rev. Aoyama aus "Die Lehre Buddhas" folgende Worte:

Das Wahre Schenken entspringt spontan dem reinen, mitfühlenden Herzen, ohne Gedanken an irgendeine Rückgabe, und mit dem Wunsch, gemeinsam in ein Leben der Erleuchtung einzutreten.

Es gibt sieben Arten von Opfern, die sogar von jenen Menschen gebracht werden können, die nicht wohl habend sind.

1. Das physische Opfer. Es bedeutet, daß man seine Dienste mit seiner Hände Arbeit anbieten soll. Die höchste Stufe dieser Opferweise ist dann erreicht, wenn man ein eigenes Leben, wie in Ader folgenden Geschichte gezeigt wird, hingibt.

2. Das geistige Opfer, d.h., daß man ein mitfühlendes Herz für andere Menschen haben soll.

3. Das Opfer, das man mit den Augen bringt, d.h., daß man anderen Menschen einen warmen Blick schenken soll, der sie beruhigt.

4. Das Opfer, das man mit dem Gesichtsausdruck bringt, d.h., daß man andere Menschen mit einem milden Gesichtsausdruck und einem Lächeln betrachten soll.

5. Das mündliche Opfer, d.h. man soll freundliche und warme Worte an andere Menschen richten.

6. Das Opfern seines Platzes. Man soll anderen seinen Platz anbieten.

7. Das Opfer, Obdach zu gewähren. Man soll Menschen in seinem Hause übernachten lassen.

Diese Opfer können von jedem Menschen in täglichen Leben gebracht werden.

Namo Amida Butsu

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