Anjin-Do

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Sonntag, 1. Januar 2012

Vertrauen


Tannisho - Kapitel

[1]
In dem Augenblick, in dem der Glaube in uns erwacht, dass wir durch das
unerforschliche Gelöbnis des Buddha Amida die Hingeburt ins Reine Land erreichen
werden, und der Gedanke in uns aufsteigt, Nembutsu zu sagen, wird uns sofort die
Gunst der Aufnahme und des Nicht-Verlassens zuteil.

Wir sollen wissen: Beim Urgelöbnis des Buddha Amida kommt es nicht darauf an, ob
man jung oder alt, gut oder böse ist, sondern einzig und allein auf das Vertrauen.

Das Gelöbnis wird gerade dazu abgelegt, die Wesen mit schweren, tiefen Sünden und mit
brennenden Begierden zu erretten.

Wenn es so ist, braucht man außer dem Vertrauen auf das Urgelübde keine anderen
guten Werke, denn es gibt nichts Besseres als Nembutsu. Man braucht sich auch nicht
vor dem Bösen zu fürchten, denn es gibt nichts Böses, das Amidas Gelöbnis hindern
könnte.

Ü: Muneto Sonoda (§1-§7), Takao Aoyama (§8-§12)

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