Anjin-Do

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Dienstag, 14. Februar 2012

Das Nembutsu


Ü: Muneto Sonoda (§1-§7), Takao Aoyama (§8-§12)

[7]
Das Nembutsu ist ein Weg ohne Hindernisse. Soll ich das begründen, so sage ich, alle
himmlischen Götter wie alle irdischen Geister unterwerfen sich dem gläubig Übenden
ehrerbietig: Die teuflischen wie die nichtbuddhistischen Mächte bereiten ihm keinen
Schaden. An ihm übt auch keine belastende Sünde ihre karmische Vergeltung; es
übertrifft keine andere gute Tat das Nembutsu. Deshalb ist das Nembutsu ein Weg
ohne Hindernisse.

[8]
Das Nembutsu ist für die Praktizierenden weder eine Übung noch ein gutes Werk. Es
ist Nicht-Übung, weil es geleistet wird, ohne dass man es sich selbst zurechnet
(hakarai). Und weil es ohne Selbst-Zurechnung ausgeführt wird, ist es auch kein gutes
Werk.
Das Nembutsu ist ausschließlich von der Anderen Kraft hergeleitet; von der Eigenen
Kraft ist es ganz und gar entfernt. Deshalb ist das Nembutsu weder Übung noch ein
gutes Werk.

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