Anjin-Do

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Freitag, 22. Februar 2013


Am 17. Februar lud das Kukodan House in Southampton (UK) zu einem Tag der offenen Türe ein. Schon ein paar Wochen zuvor erhielten die Deutsche und die Belgische Sangha eine entsprechende Einladung und gerne folgten wir dem Ruf unserer englischen Dharmafreunde. Rev. Daichi Gary Robinson verbrachte erst im September letzten Jahres mehrere Tage in Deutschland und begleitete die deutschen Kandidaten zur Tokudo Ordination nach Kyoto.  Nun hatten wir die Gelegenheit die britische Sangha vor Ort zu besuchen und so machten sich Rev. Daisho Fons Martens und ich auf die gemeinsame Zugreise nach England. 
Kokudan House liegt in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums von Southampton, wo bekanntermaßen die nächste Shinkonferenz in Europa gehalten wird.  So erhielten Rev. Martens und ich im Laufe des Wochenendes bereits einen Eindruck von den Möglichkeiten vor Ort und unsere englischen Freunde erläuterten ihre entsprechenden Vorbereitungen hierzu. Marcus Cumberlege aus Belgien war bereits einen Tag zuvor angereist und so war es ein freudiges Wiedersehen für jedermann. Gleich nach unserer Ankunft kamen auch schon die ersten  Sangha Mitglieder, um uns zu begrüßen und auch sie kannten wir ja  bereits von der letzten Shinkonferenz im EKO-Haus der japanischen Kultur. So hatte es fast etwas von einem Familientreffen und die ganze Atmosphäre an  diesem Wochenende war von diesem Zugehörigkeitsgefühl geprägt.


Auch am darauffolgenden Tag, dem eigentlichen Anlass unserer Reise, trafen immer mehr bekannte Gesichter ein, die wir entweder von der Shin-Konferenz oder der Pilgerreise nach Kyoto kannten. Aber auch Nachbarn und Freunde  kamen, um an diesem besonderen Tag dabei zu sein und so füllte sich der kleine Dojo Raum, den die Sangha Mitglieder so liebevoll hergerichtet hatten.

Rev. Gary Robinson hatte eine besondere Form der Andacht ausgearbeitet, in deren Mittelpunkt die Shoshinge Rezitation stand. Es war eine sehr bewegende Rezitation mit abschließenden Dharma Worten von  Gary, Fons und mir.  Den Nachmittag verbrachten wir dann bei vielen gemeinsamen Gesprächen und konnten uns an den kleinen Leckereien stärken, die man so liebevoll hergerichtet hatte. Viel zu schnell ging unsere Zeit in Southampton vorbei und so machten wir uns bereits am nächsten Morgen wieder auf die Heimreise. Was am Ende zu erwähnen bleibt, ist die Freude über diese inspirierende Zeit, die wir mit den  englischen Dharma Freunden verbringen durften und dem Gefühl von Gemeinsamkeit  innerhalb der europäischen Jodo Shinshu  Gemeinschaft.

In Gassho
Rev. Chisho Frank Kobs  

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