Anjin-Do

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Donnerstag, 17. Juli 2014

Wahres Vertrauen

Etwas für auf den Weg in den Tag 
Muss ja auch nicht gleich Heute der Fall sein, aber so grundsätzlich wird es früher oder später eintreten. Wenn man sich darüber im Klaren ist, wird einem die Dringlichkeit der Zuflucht zum Buddha doch etwas bewusster.
Auszug aus:
Hymnen vom wahren Vertrauen von Rev. Zuiken Saizo Inagaki
(Übersetzung von G.Kell) S. 15, 16
Wie eine Zwiebel bestehe ich aus nichts weiter
als aus Hautschichten ohne einen Kern darin.
Ich habe mein ganzes Leben lang darum gekämpft,
diesen Kern, mein wahres Selbst, zu finden.
Habe ich irgendetwas entdeckt?
Amida hat mich bis zur letzten Hautschicht entblößt.
Wo bin ich?
Ein Frühlingslüftchen weht sanft über das grüne Feld.
Ich bin dazu bestimmt, zu sterben;
Eines Tages wird der Tod an mich herantreten.
Amida ist mein Vater und meine Mutter;
Er wacht über mich, beschützt mich und wartet auf mich.
Wie in der Morgensonne
ein Tautropfen auf dem Grashalm schnell vergeht,
So wird auch mein Leben sehr bald beendet sein.
Dann wird mich die Glückseligkeit der Unendlichkeit umgeben,
in Amidas Land, das meine wahre Heimat ist.
NAMU AMIDA BUTSU

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